#KärntenTagX

Der Tag,
an dem in Kärnten das Licht ausgeht

Nächste Veranstaltung

St. Gertraud, 01.10.2022 –
18 Uhr artBOX
Informieren Sie sich über die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts in Kärnten, dessen Auswirkungen, welche Maßnahmen seitens des Landes und Ihrer Gemeinde gesetzt werden – und wie Sie selbst vorsorgen können.
Weitere Informationen

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18 Uhr artBOX
Informieren Sie sich über die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts in Kärnten, dessen Auswirkungen, welche Maßnahmen seitens des Landes und Ihrer Gemeinde gesetzt werden – und wie Sie selbst vorsorgen können.
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Liebe Kärntnerinnen, liebe Kärntner!

Es ist uns ein Herzensanliegen, dass Sie sich in Ihren vier Wänden stets sicher und wohl fühlen! 

Deswegen soll diese Internetseite Ihnen einen Überblick vermitteln, wie Sie sich auf einen möglichen Blackout bestmöglich vorbereiten können. Dass es in Europa irgendwann zu einem größeren Stromausfall kommen wird, ist unter Experten unbestritten. Deswegen setzen wir vom Land Kärnten auf bestmögliche Vorbereitung für den Ernstfall sowie auf Aufklärung. Wer nämlich weiß, was auf ihn zukommen kann, ist gewappnet und kann selbst viel zu einem glimpflichen Verlauf beitragen.

Frei nach dem Motto: „Vorbeugen ist besser als Heilen“, wollen wir Ihnen das Thema Blackout näherbringen ohne dabei Angst zu schüren. Denn gute Vorbereitung ist – wie so oft im Leben – im Fall des Falles eine große Erleichterung für alle Beteiligten.

Landesrat Ing. Daniel Fellner, Katastrophenschutzreferent

Was genau ist ein Blackout?

Wenn kein Licht, kein Handy, kein Internet, keine Heizung, kein Bankomat, keine Tankstelle, keine Ampeln und kein Kühlschrank mehr funktioniert. Wenn Aufzüge einfach steckenbleiben, oder sogar das Wasser aufhört zu rinnen und damit auch Toilettenspülungen lahmgelegt sind. Wenn Sie am Herd nicht mehr kochen können und es in der Nacht selbst in der Großstadt stockdunkel ist: Dann ist das eingetreten, was wir Blackout nennen – ein großflächiger Stromausfall.

Der Begriff Blackout wird fälschlicherweise oft im Zuge von lokalen Störungen verwendet, bei denen der Strom für wenige Stunden und nur in Teilen Österreichs ausfällt. Das ist aber ein normaler Stromausfall.

Wie wahrscheinlich ist ein Blackout?

Das Österreichische Bundesheer schätzte in seiner Sicherheitspolitischen Jahresvorschau 2020 die Wahrscheinlichkeit eines Blackouts in den nächsten 5 Jahren als sehr hoch ein. 

Hierbei ist noch einmal ausdrücklich zu betonen, dass es sich nicht um ein nationales Problem handelt, sondern um ein Blackout des europäischen Stromversorgungssystems. 

Was können wir tun?

  • Wer sind die Personen, die bei einem Blackout einander helfen werden beziehungsweise Hilfe brauchen? 
  • Wo trifft man sich, wenn die Telefone nicht funktionieren, 
  • wer holt wen ab, 
  • wer kümmert sich um die Familienmitglieder oder Freunde, die hilfsbedürftig sind, wie beispielsweise Kinder oder pflegebedürftige Personen? 

Feuerwehrzentralen 122 

Notrufnummer bei Gasgebrechen 128 

Polizei 133 

Bergrettung 140  

Ärztenotdienst 141 

Telefonseelsorge 142 

Rettungsdienst 144

Notrufdienst für Kinder
und Jugendliche 147

Euro-Notruf – einheitliche
europäische Notrufnummer 112

Vergiftungszentrale 01 406 43 43 

Gehörlosennotruf 0800/133 133
(SMS, FAX)

TIPPS UND TRICKS FÜR DEN ERNSTFALL

WAS SIE WIRKLICH BRAUCHEN

Notwendig ist es, dass die Haushalte selbst so aufgestellt sind, dass sie eine, besser zwei Wochen ohne Einkaufen und ohne Strom auskommen. Also ist es wirklich ratsam, immer einen Vorrat an haltbaren Lebensmitteln, Getränken, notwendigen Medikamenten, etc., daheim zu haben. Was genau bei einem Blackout passiert, was Sie deswegen immer daheim haben sollten und wohin Sie sich im Notfall wenden können, haben wir für Sie zusammengefasst.

Lebensmittel

01

Kochen

02
Für den Außenbereich

Hygiene

03

Batterieradio

04

Notbeleuchtung

05

Dokumente

06

Notgepäck

07

Hausapotheke/ Verbandsmaterial

08

Löschgeräte/ Rauchmelder

09
DARAUF SOLLTEN SIE ACHTEN

ALLGEMEINE VERHALTENSREGELN

Ruhe bewahren

Schalten Sie ein Radiogerät (ORF Radio Kärnten) ein und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Einsatzkräfte. Beachten Sie Lautsprecher- durchsagen. Akkus schonen. Gehen Sie sparsam mit batteriebetriebenen Geräten um.

Informieren und Unterstützen

Helfen Sie hilfsbedürftigen Personen in Ihrer Nachbarschaft (in einem Aufzug können Menschen eingeschlossen sein).

Kein Auto

Vermeiden Sie Autofahrten, die nicht unbedingt nötig sind. Ausgefallene Ampeln erhöhen die Unfallgefahr.

Keine Geräte

Schalten Sie alle netzbetriebenen Geräte aus. Damit verhindern Sie, dass sich diese Geräte zu einer Gefahrenquelle entwickeln, sobald der Strom wieder fließt (Herdplatte, Bügeleisen, Werkzeuge, …). Lassen Sie eine Lampe an, damit Sie merken, wenn der Strom wieder da ist.

Vorsicht vor offenem Feuer

Brennende Kerzen erhöhen die Brandgefahr. Feuerlöscher bereit halten. Bei Verwendung von Brennpasten oder Fonduebrennern immer für eine aus- reichende Belüftung des Wohnraumes sorgen. Gasgriller und Holzkohlegriller nur im Freien verwenden (in der Wohnung besteht akute Erstickungsgefahr!).

Vorsicht im Haushalt

Vorsicht vor Verletzungen im Haushalt. Stolperfallen beseitigen. Wählen Sie den Notruf nur in wirklichen Notfällen. Die Notrufzentralen sind keine Auskunftsstellen.

VORBEREITET SEIN

INFORMATIONS-VERANSTALTUNGEN

29.03.2022FerlachRathaussaal 
21.04.2022VölkermarktBurg 
12.05.2022WolfsbergKUSS 
25.05.2022St. Veit an der GlanFuchspalast 
09.06.2022KlagenfurtGemeindezentrum St. Ruprecht 
22.09.2022Spittal an der DrauStadtsaal 
01.10.2022St. GertraudartBOX 
05.10.2022VillachBambergsäle 
13.10.2022TreffenKultursaal 
10.11.2022HermagorStadtsaal 
24.11.2022FeldkirchenStadtsaal

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen erhalten Sie mit einem Klick auf die jeweilige Stadt. Einige Wochen vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie hier die Einladung im pdf Format zum Download. 

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